Peinlich, Herr Seif!

13. Mai 2016

Mit seinem Auftritt im Bundestag hat es der CDU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende mal wieder in die Schlagzeilen geschafft. Zum einen vertritt er mit der CDU-Fraktion eine fragwürdige Rechtsauffassung aus dem 19. Jahrhundert  – er will am Paragrafen 103 zur Majestätsbeleidigung festhalten – und zum anderen blamiert er sich mit dem Vorlesen des Schmähgedichts von Jan Böhmermann. Denn der Bundestag ist weder Muppet-Show noch Satire-Sendung.

Hier mein offizielles Statement zu den Presseanfragen:

Peinlich, wie Detlef Seif sich und unseren Wahlkreis in die Schlagzeilen gebracht hat. Ich würde mir von ihm einmal anständige Sacharbeit wünschen. Satire darf auch Grenzen überschreiten, im Bundestag hat das Böhmermann-Gedicht aber nichts verloren.
Durch den peinlichen Auftritt von Seif wird leider seine fragwürdige Position zum Thema vergessen: So wollte Seif mit seinem Wortbeitrag doch eigentlich für die Beibehaltung des Paragrafen 103 StGB zur Majestätsbeleidigung werben. Das sind Vorstellungen aus dem 19. Jahrhundert.