Und NRW hilft doch!

20. Juni 2016

HOCHWASSER

In den letzten Tagen ist viel darüber diskutiert worden, dass die Landesregierung ihre Sofort-Hilfe nur für bestimmte (besonders stark vom Hochwasser betroffene) Kreise einsetzt. Der Kreis Euskirchen zählte leider nicht zu den Gebieten. Ich habe mich daher in den vergangenen Tagen auf Landesebene dafür eingesetzt, dass es auch für unsere betroffenen Kommunen und Bürgerinnen und Bürger Hilfsmöglichkeiten gibt. Ich bin froh, dass das Innenministerium hier eine Möglichkeit in Aussicht gestellt hat.

Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Kreis Euskirchen. Eine gute Nachricht aus Düsseldorf können die SPD-Politiker Markus Ramers und Emmanuel Kunz vermelden: Die Kommunen im Kreis Euskirchen können auf finanzielle Hilfen zur Beseitigung der Hochwasserschäden hoffen. Dies haben sie in Gesprächen mit dem NRW-Innenministerium erreicht.

Markus Ramers, Vorsitzender der SPD im Kreis Euskirchen: „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Landesregierung einspringt und die vom Hochwasser betroffenen Kommunen nicht im Regen stehen lässt.“ Gemeinsam mit weiteren Parteifreunden hatte Ramers während der vergangenen Wochen seine Kontakte in Düsseldorf genutzt und auf die Lage im Kreisgebiet hingewiesen. „Unser Einsatz scheint sich gelohnt zu haben“, so Ramers weiter.

„Oft hilft es mehr, im Stillen nach Lösungen zu suchen, statt auf dem Rücken der Geschädigten den Landtagswahlkampf zu eröffnen.“, so Emmanuel Kunz, Vorsitzender der SPD Kall, „Städte und Gemeinden, die vom Hochwasser besonders betroffen waren, können zusätzliche Gelder über das Gemeindefinanzierungsgesetz beantragen. Damit können außergewöhnliche und außerplanmäßige Leistungen der Kommunen abgedeckt werden. Diese Vorgehensweise hat das Innenministerium nach Gesprächen nun der Gemeinde Kall in Aussicht gestellt. Weitere Kommunen könnten folgen, wenn sie ihren Bedarf beim Innenministerium anmelden.“

Ende Mai und Anfang Juni kam es in einigen Orten im Kreis Euskirchen zu starken Überschwemmungen, welche teilweise große Schäden verursacht haben. Davon betroffen waren insbesondere Orte in der Stadt Mechernich sowie in den Gemeinden Kall und Nettersheim.